Rechtsantragstelle

Auf der Rechtsantragstelle erhalten Sie Hilfe beim Formulieren einer Klage oder eines Antrages. 

Die Rechtsantragstelle darf jedoch keine Rechtsberatung erteilen!

Rechtsberatung erhalten Sie – sofern Sie Mitglied sind – bei Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden sowie bei Rechtsanwälten. Adressen von Rechtsanwälten (auch von Fachanwälten für Arbeitsrecht) im Raum Fulda finden Sie in den „Gelben Seiten“ oder im Internet, z.B. über den Anwaltssuchdienst bei der Rechtsanwaltskammer Kassel 

Die Sprechzeiten der Rechtsantragstelle des ArbG Fulda sind

Montag  09:00 Uhr - 12:00 Uhr und 13:30 Uhr -14:30 Uhr
Mittwoch 09:00 Uhr - 12:00 Uhr und 13:30 Uhr -14:30 Uhr
Freitag  09:00 Uhr - 12:00 Uhr

In begründeten Fällen kann die Rechtsantragstelle nach vorheriger (telefonischer) Vereinbarung auch zu anderen Zeiten in Anspruch genommen werden. Sie ist über die Telefonzentrale unter 0661 924-2550 telefonisch zu erreichen. 

Bitte bringen Sie alle für Ihren Rechtsstreit notwendigen Unterlagen mit (z.B. Kündigungsschreiben, Lohnabrechnungen, Arbeitsvertrag, Aufhebungsvertrag, Überstundenaufstellung usw.). Sollen Zahlungsansprüche geltend gemacht werden, ist es hilfreich, wenn die bestehenden Forderungen bereits schriftlich mit Fristsetzung beim Schuldner angemahnt und aufgelistet wurden.

Weitere Informationen und Formulare siehe unten.

Allgemeine Hinweise:

Bitte achten Sie darauf, dass Schriftsätze und Anlagen grundsätzlich zweifach bei Gericht einzureichen sind! Andernfalls müssen kostenpflichtige Kopien erstellt werden! 
Das Einreichen von Schriftstücken an das Gericht per Telefax verursacht dem Absender Telefon- und dem Gericht Papier- und Druckerkosten und Zeitaufwand, da Faxe den Kammern zugeordnet, den Vorsitzenden vorgelegt, von diesen gelesen, bearbeitet und zu den Akten genommen werden müssen. Außerdem füllen sie die Akten. Das alles ist dann sinnvoll, wenn es zur Wahrung der Rechte erforderlich ist. Das Arbeitsgericht Fulda wäre deshalb dankbar, wenn Schriftsätze nur dann zusätzlich vorab per Fax eingereicht werden, wenn dies zur Wahrung einer Frist erforderlich ist. Anlagen sind in diesem Fall entbehrlich, da diese dem Originalschriftsatz beigefügt sind. Empfangsbekenntnisse im Rahmen der vereinfachten Zustellung können hingegen per Telefax zurückgesandt werden, dann aber bitte n u r auf diesem Wege. 
Weiter wird darauf hingewiesen, dass nach dem 2. Justizmodernisierungsgesetz vom 22. Dezember 2006 (BGBl. I S. 3416) per Fax eingereichte Mehrfertigungen kostenmäßig zu erheben sind.