Geschäftsverteilung

Die Verteilung der eingehenden Berufungen, Beschwerden und sofortigen Beschwerden in die einzelnen Kammern des Hessischen Landesarbeitsgerichts erfolgt entsprechend den Regelungen des jeweiligen Geschäftsverteilungsplans (GVP), der jährlich neu erstellt wird. Durch diese Verfahrensweise wird dem Grundsatz des gesetzlichen Richters (Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG, § 16 Satz 2 GVG) Rechnung getragen. Die Kriterien, nach denen die Verfahren auf die einzelnen Richterinnen und Richter verteilt werden, sind im Voraus und nach allgemeinen Gesichtspunkten zu bestimmen.

Mit Ausnahme der zugewiesenen Fachzuständigkeiten werden die Verfahren den einzelnen Kammern im Turnus zugeordnet.

Sie haben die Möglichkeit, den vollständigen Text des Geschäftsverteilungsplans (GVP) als Download zu lesen. Bitte beachten Sie, dass im Verlauf des Jahres durch Präsidiumsbeschlüsse Regelungen der Geschäftsverteilung geändert werden können. Den Inhalt dieser Präsidiumsbeschlüsse entnehmen Sie den Änderungsbeschlüssen.

Für eine erste Orientierung können Sie die "Tabelle Fachzuständigkeiten" nutzen. Sie umschreibt schlagwortartig und nur in Auszügen die den einzelnen Kammern zugewiesenen Fachzuständigkeiten. Diese richten sich zum Teil nach der Zuordnung des Arbeitgebers (AG). Detailliertere Angaben finden Sie in dem Geschäftsverteilungsplan (GVP). Die "Tabelle Fachzuständigkeiten" und die den jeweiligen Geschäftsverteilungsplan (GVP) ergänzenden und ändernden Präsidiumsbeschlüsse finden Sie in den unten stehenden Downloads für die Geschäftsverteilung je eines Kalenderjahres.